Traumjob-Show ist Marquards Kindergarten...
...und der grosse Zampano spielt die erste Geige. Ein erster TV-Gucker hat beim DRS-Ombudsmann Beschwerde gegen die Traumjob-Sendung eingereicht, weil Jürg „Mister Pop“ Marquard sich in selbstbefriedigender Perversität“ darstelle, wie die Sonntagszeitung berichtete.
Nun kommt das schweizerische Kompromiss-Denken zum Tragen: der Publikumsrat will sich die Sendung einmal ansehen. Gut so, dann schaltet der "Rat" mal auch die SRG… - auch wenn der Ratspräsident der Sonntagszeitung gesagt hat. "Mir persönlich fällt auf, wie Marquard seinen Reichtum zelebriert." Weiter werden die unverhüllten Sponsor- und Werbeabdeckungen, die nicht als solche gekennzeichnet sind, angegriffen. Andere prominente Kritiker wie etwa der Direktor des Arbeitgeberverbandes, erklärte in einem anderen Sonntagsblatt, dass Marquards Show wenig mit Realität zu tun habe, der Geschäftsleiter des KV Zürich meint sogar, dass die Kandidaten gegen einander aufgehetzt würden. Gezeigt werde das „Herrscherdenken“.
Für den Mister Pop sind solche Seitenhiebe freilich gar nicht zu beachten: „Das Karrieredenken ist nicht a priori schlecht und steht im Vordergrund der Sendung.“ Na ja…




